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Gimp hinter den Vorhang geschaut

Weniger die Grafiker, mehr die Fotographen warten auf Gimp mit echter hoher Farbauflösung. Mehr …

RawTherapee-Handbuch RawPedia
Übersetzung ins Deutsche (und dafür eine Pause mit Tutorials hier)

Liebe Nutzer von RawTherapee und liebe Leser meines Blogs!

Das offizielle Handbuch von RawTherapee ist RawPedia. Derzeit in Englisch, Französisch und Japanisch vorhanden. Leider bis jetzt noch nicht in Deutsch. Mit der Version 5 veraltet das alte Handbuch der Version 4.0.10, dass es auch in deutscher Sprache gab, noch mehr. Ich habe jetzt die Möglichkeit bekommen, die RawPedia-Dokumentation der aktuellen Version 5 (die derzeit von Morgan Hardwood noch weiter aktualisiert wird), ins Deutsche zu übertragen. Mehr …

Was meint „Ein Foto entwickeln“?

Der Begriff „Entwickeln“ stammt aus der Zeit, wo mit analogem Film fotografiert wurde. Nach der Belichtung aller Bilder musste der Film entwickelt werden und, ausgenommen beim Diafilm, mussten daraus dann wiederum Bilder entwickelt werden.

In der digitalen Fotowelt hat sich der Begriff erhalten und bedeutet, eine Aufnahme so nachzubearbeiten, dass sie einem (z.B. veröffentlichenbaren) Finish entspricht.

Ein digitaler Fotoaparat liefert heute fertig entwickelte Bilder in Form eine JPGs. Die Entwicklung übernimmt die Software, so wie früher das Labor nach festgelegten Normen gearbeitet hat.

Aber das ist nicht immer (meist nicht) optimal. Weswegen gute Fotografen früher zumindest die Vergrößerungen im eigenen Labor erledigt haben. Ich habe Film- und Bildentwicklung in Schwarz-Weiß auch schon selbst gemacht und kann sagen: Das ist kein Spaß, sondern Aufwand. Wenn wir heute in die digitale Bildentwicklung Arbeit am Computer stecken, erreichen wir schnell viel bessere Ergebnisse. Und das mit viel weniger Aufwand, weil eine Kopie der Arbeitsschritte auf viele gleichartige Fotos ganz einfach ist.

Aber: Wir erreichen heute auch in unserem Software-Labor viel bessere Ergebnisse, als es die Standardentwicklung der Kamera meistens selbst schafft.

Unter „Entwickeln“ verstehen wir dabei nicht hochgradig lokale Bearbeitungen, wie das in Gimp, Photoshop usw. möglich ist. Statt dessen verstehen wir die Bildverbesserung auf das gesamte Bild oder grobe Bildteile (ohne hoch genaue Masken). Damit diese Bearbeitung viel effizienter vonstatten geht, gibt es ANDERE Software, als Photoshop und Gimp u.a.

Diese sind zum Beispiel Lightroom (vom Photoshop-Hersteller Adobe), Capture One, … und RawTherapee.

Letzteres Programm ist das einzige freie Tool, dass gleichzeitig aber auch einen Funktionsumfang besitzt, wie kostenpflichtige Tools.

Ich lade Sie ein, an der Entwicklung von Bildern mit RawTherapee teilzunehmen. Dazu habe ich hier im Blog zahlreiche Beiträge, die sie als separate Rubrik auf der Übersichtsseite Lab(oratorium) finden.

Insbesondere im ersten RawTherapee-Tutorial habe ich eine Übersicht über viele weitere Entwicklertools zusammengestellt.

RawTherapee Version 5 – Teil 1

Das neue Rawtherapee in der Version 5 (Release 1, also 5.0-r1) macht auf mich einen sehr guten Eindruck. Oberfläche und Workflow sind unverändert. Dafür gibt es in der Funktionalität viel Neues. Wichtig natürlich auch die Frage, wie stabil es arbeitet. Mehr …

RawTherapee-Tutorial 6: Beschnitt

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Fast genau quadratisch – praktisch – gut.


30_DSC05877-preNeat_Neat-RTh-1

So breit? – Sollte das ein Fehler sein?


Intro

Ich gebe zu: Ich bin jetzt mal recht frech, schreibe fast nichts und verweise auf Bilder als „Lehr-Beispiel“.

Doch zuvor…

Es gibt natürlich doch die Tipps in Worte ausgedrückt. Allerdings beschränke ich mich schriftlich nur auf die Agitation, Bilder unbedingt zu beschneiden. – Brauchst Du also alles nicht lesen, wenn du bereits an Deinen Bildern rumschnippelst.

Bildränder beachten

Diesmal lernen wir nichts, was irgend etwas mit RawTherapee speziell zu tun hat. Außer, dass es auch in RawTherapee eine Funktion zum Beschneiden unserer Bilder gibt.

Zuerst möchte ich Dir erzählen, dass es viele semiprofessionelle Fotografen und Fotoamateure gibt, die Dir erzählen werden, dass ein Bild nur dann authentisch ist, wenn es so bleibt, wie es mit dem Fotoapparat aufgenommen wurde. Vielleicht kennst Du einige. Denn es gibt sehr viele davon. (Und zu Analogzeiten gab es sogar welche, die trotzdem bekannt wurden. Sie haben ihre Bilder immer zum Nachweis mit dem Filmrand vergrößert. – Ok, wer sich’s halt leisten kann.)

Aber einige, und gar nicht so wenige, von diesen Kollegen fotografieren sogar in RAW und bearbeiten die Bilder nachher. Das einzige, was sie nicht tun ist, sie zu beschneiden. Sie meinen, dass sie bei der Aufnahme bereits alles möglichst optimal in die Sensorrelation gehalten haben. Und es gibt auch einige, die nehmen einfach das JPG der Kamera und verlassen sich darauf, dass die Kamera die Bilder bearbeitet, sagen aber, sie sind unbearbeitet, weil die Kamera recht dumm diese Bearbeitung ausführt. Sie ist auch dumm. Und es ist vermutlich tatsächlich eine Kunst, die Einstellungen der Belichtungen der Kamera so zu wählen, dass die Dummheit der Kamera ausreicht, daraus auch noch entsprechend annehmbare Bilder zu „machen“.

Ihr merkt, wie ich gewickelt bin. Und ich möchte es noch vertiefen:

  • Das zu fotografierende Objekt ist in der Szenerie nur begrenzt vom Fotografen zu beeinflussen. Außer bei aufwändigen Produktionen, wie Spielfilme oder Werbung oder im Studio.
  • Der Fotograf nutzt eine Kamera mit einem Sensor, der ein vorgegebenes Seitenverhältnis besitzt.
  • Ist der Sensor sehr hochauflösend, wird der Fotograf kein Zoom-Objektiv verwenden. Denn nur Fix-Fokus-Objekive bieten die höchst mögliche Auflösung. Ich denke hier an Auflösungen jenseits der 20MPixel-Kategorie.
  • Es liegen eine Menge Gegenstände rum. Zum Beispiel 10 Reihen Zuschauer vor einer Chordarbietung. Im Kabarett liegen sie auch noch flach. Wir haben es also mit einer begrenzten Standortwahl des Fotografen zu tun.
  • Und wir sind nicht in der Lage, die Objekte per Computer nach vorprogrammierten Mustern zu lenken. Studio und Model-Fotografie usw. ausgenommen.

Natürlich könnte man meinen, dass zum Fotografieren auch Talent und Glück usw. gehört. Das ist quatsch, in dem Zusammenhang! Wenn wir aufgefordert werden, zu einem bestimmten Anlass Fotos zu machen, hilft uns das nicht. Und Hochzeitsfotografen können auch nicht sagen, dass die Fotos nichts geworden sind, weil das Wetter am Hochzeitstag halt zu ungünstig war… das Laub im Park zu ungleich verteilt… Oder der Bräutigam oder die Braut zu fett oder zu dünn für’s 3:2-Format.

Unsere Verantwortung bei der Zusage, Fotos zu machen

… besteht darin, immer das Beste zu liefern, was möglich ist. Und warum soll uns das die Kamera vorschreiben? Damit wir bei schlechten Bildern eine Neue kaufen? Was das Seitenverhältnis anbelangt, wird sich auch da nichts ändern. Meist ist 3:2 der Standard.

Das Bild.

Am Ende zählt das Bild. Und nicht die vielen Randbedingungen, warum wir es nur zu 80% gut machen konnten.

Am Ende, stellen wir uns eine Ausstellung unserer Bilder vor,

zählt das Bild wie es ist

UND

die Interpretation des Betrachters.

Völlig egal sind die Randbedingungen der Aufnahme!

Ein Bild ist dann gut, wenn es gut ist ohne jegliche Kenntnisse der Randbedingungen. Und damit auch ohne Kenntnisse darüber, welches Seitenformat der Sensor es Fotografen hatte.

Chorische Aufnahmen

Jetzt gibts gleich die Bilder zum Tutorial! 🙂

Ich erspare Euch die Originale zu zeigen, die zeigen, wie beschissen es aussieht, einzelne Partien innerhalb eines singenden Chores zu fotografieren! Mein Ziel in einer Serie (Link kommt gleich) war es, möglichst Ausschnitte aus dem Chor so zu zeigen, dass die Dargestellten optimal abgebildet werden, das Bild in sich gut aussieht. Emotionen zum Betrachter übertragen werden.

Also möglichst wenige abgeschnittenen Gesichter, Hände, Ohren…, die vom eigentlichen Bildinhalt ablenken. Würde ich bei meinem Seitenformat des Sensors bleiben, hätte ich jeweils sehr wenige ästhetisch gute Ausschnitte zur Verfügung gehabt. In der Regel umfassen sie dann so große Bildbereiche, dass die Wirkung des einzelnen Sängers im Chor wieder verschwindet.

Ich habe dazu eine lange Brennweite mit großer Öffnung verwendet, um die Sänger herauszustellen und alles Umgebene allein schon durch Unschärfe in den mentalen Hintergrund zu drücken. Und dazu habe ich zwei weitere Techniken angewendet:

  • Beschnitt und
  • Vignette

Und das kann nun nicht nur RawTherapee. 😉

Die folgende Serie umfasst nicht nur Aufnahmen des Chores. Aber in jedem Fall habe ich die Schere angesetzt. Schätzungsweise nur 2% aller Bilder, die ich „abgeliefert habe“ (bei Weitem nicht alle sind im Folgenden gezeigt), sind im Originalformat der Kamera geblieben.

Und hier geht es nun zu diesen Beispielen…

Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht: Je enger beschnitten, um so intensiver der Bildeindruck und um so mehr Spielraum für den Betrachter. – Aber es gibt auch gute Gründe, dem Objekt im Bild Raum zu geben. Beispiele vielleicht mal in einem späteren Tutorial. 🙂

Toleranz

Wie zu sehen, toleriere ich hier mal etwas absolut nicht. Die Beschränkung auf das Seitenverhältnis des Sensors hat etwas Konservatives: Mit festen Regeln, die den Bewegungsspielraum einschränken, macht man sich das Leben leichter. Das ist durchaus philosophisch zu verstehen!

Wer mit mir in der Meinung nicht übereinstimmt, dem darf ich hier ganz offiziell meine Toleranzgrenze darbieten: Den Sensor als bildbestimmendes Element zu verwenden, hat für mich etwas, was die künstlerische, produktive, individuelle Freiheit einschränkt.

Die Meinung, dass ein Bild authentischer ist, wenn das Sensorformat beibehalten wird, ist meines Wissens wissenschaftlich absolut nicht belegt. Oder ist Frau Merkel oder jeder anderer Politiker im Bild glaubwürdiger, authentischer abgebildet, wenn das Bild im 3:2-Format ist? Oder ist Emotionalität in meinen Gospelnightbildern deshalb unglaubwürdiger? Ich halte das für Humbug, so wie Pseudowissenschaft auch. Auch Pseudogesellschaftswissenschaft und Pseudokunstwissenschaft. Wobei es Letzteres wohl nur beim Sensorformat gibt. 😉

RawTherapee-Tutorial 5: Die Klagemauer

(Das Thema „JPG-Export-Qualitätsprobleme mit RawTherapee“ kommt später noch (oder wird mit Version 5 behoben). Hier die anderen Ärgernisse und Lösungen, soweit möglich.)

Update: Dieser Beitrag bezieht sich vorwiegend auf RawTherapee-Version 4.2.1! RawTherapee 5 ist inzwischen raus. Hier gehts zum ersten Test-Berichts-Teil. Version 5 macht sich nicht schlecht. Vor allem bezüglich der in diesem Artikel beschriebenen Probleme.

Intro

Ich hatte es ja hier schon angekündigt, dass RawTherapee auch richtig nerven kann. Nämlich genau dann, wenn man in kurzer Zeit sehr viele Bilder zu produzieren hat, und jeder negative Handgriff nicht nur ein Handgriff zu viel ist, sondern auch eine weitere Minute weniger Schlaf bis zum nächsten Morgen bedeutet!

Um Eines positiv vorweg zu nehmen (!): Keiner der vielen Filter und Einstellmöglichkeiten führt in der aktuellen stabilen Version für einen Absturz oder Ärger.  Während ich zwar mit der Rauschminderung nicht ganz so zufrieden bin, wie das, was NeatImage schafft, so lassen sich beide Tools hier gut kombinieren: Zuerst NeatImage und im Notfall noch mal mit RawTherapee mindern, wenn man meint, das Tone-Mapping sehr hoch drehen zu müssen.

Windows UND Linux

Meist nutze ich Windows als Betriebssystem, weil da das Meiste von dem, was ich im Digitalleben so brauch, sehr gut und ausgereift funktioniert. Mit der Windows10-Quängelei (Update-Nerverei unter win7 und später Windows-Update-Zwang mit allen Tiefen nach Win10-Installation) rücke ich aber nun zu Linux-Ubuntu. Genau: Kubuntu, also der KDE-Variante mit dem schönen funktionalen Plasma-Desktop.

RawTherapee habe ich aber bisher nur unter Windows verwendet. Und die Klagemauer kann nun folgendes in ihre Schlitze stecken:

  • Abarbeitung der Warteschlange führt zu ständigen Abstürzen
  • Nach Ablage in die Warteschlange (oder auch nicht) und Neuwahl eines Bildes im Editor stürzt RawTherapee sehr oft vollständig ab.

Zum Glück, und das ist absolut positiv (!): Die Warteschlange, wie auch alle Profilfiles besitzen beim Absturz den aktuellsten Stand. Das heißt, man verliert keine Arbeit! Nie. Aber der Neustart, der eine ganze Weile dauert, nervt gewaltig! Schließlich muss man sich nach dem Start wieder bis an das nächste zu bearbeitende Bild heranpirschen.

Lösung 1

Bei den genannten Problemen kann ich zum ersten Punkt Entwarnung geben. Vor der Entnervung steht nämlich „sinnloses Rumprobieren“. Und zu den Abstürzen bei der Warteschlange habe ich einen simplene Work-Arround gefunden:

Unmittelbar nach dem Starten der Abarbeitung der Warteschlange SOFORT die Ansicht wechseln. Entweder die Ordnerauswahl oder in den Editor schalten. Und hunderte Files in der Warteschlange werden über die folgenden Stunden ordnungsgemäß abgearbeitet.

Lösung 2

Gibt es (fast) nicht! Zumindest am Ende meiner Prozesskette, bei der ich auch die Auflösung und den Ausschnitt vorgebe und dann das Bild in die Warteschlange lege (oder auch nicht; kommt auf’s selbe), hängt sich RawTherapee auf, sobald ich das nächste Bild auswähle.

Lösung 2 – fast

Gestern habe ich die Nerven verloren: Ich habe die aktuelle Version in der WinXP-32-Bit-Distribution installiert. Obwohl Win7-64Bit läuft. Und noch mal einige hundert Bilder gefinished. Und ja: Kann ich nur empfehlen! Das Fehlerbild gibt es auch da. Aber, warum auch immer, sehr, sehr viel seltener!

Lösung Linux: gescheitert

Mit Kubuntu, der Ubuntu-Variante mit Plasma-Desktop:

Da hatte ich doch gedacht, dass die Entwickler vor allem Linux vor Ihren Augen haben und da alles wie geschmiert läuft. Fix mal installiert und getestet: Ging auch erst mal. Doch 3 Tage später: RawTherapee mit Mausklick gestartet, braucht seine übliche Zeit zum Laden, blitzt kurz auf und verschwindet ins Nirwana!

Und dabei blieb es. Meldungen dazu gab es auch an verschiedener Stelle im Netz. Habe bisher keine Lösung gefunden. Geht einfach nicht mehr. (Neuinstallation? Ja, habe ich auch probiert. Hilft nicht. Geht einfach nicht mehr. Und ich bin kein Linux-Neuling!) An einer Stelle fand ich dann den guten Tipp, RawTherapee in der Windows-Compilation mittels Wine unter Linux zu installieren. Na, Danke! Da kam ich gerade her.

Entlastung und Belastung

Zur Entlastung der RawTherapee-Entwickler muss man zwei Punkte anführen:

  • Sämtliche Programmfunktionen innerhalb des Programms arbeiten absolut fehlerfrei in der stable-Version.
  • RawTherapee wird für zig Plattformen compiliert.

Die hier genannten Fehler enstehen immer dann, wenn über das Betriebssystem Dateisystemzugriffe notwendig sind. Dazu sind je nach Betriebssystem die entsprechenden Bibliotheksfunktionen aufzurufen. Unter Windows bedient sich RawTherapee der Microsoft C-Library-Runtime. Wie es unter den anderen Betriebssystemen ist, kann ich nicht einschätzen. Das, was sich die Entwickler hier zutrauen, ist ganz hohe Schule der Softwareentwicklung! Das muss man ganz klar sagen.

Aber ich wünsche mir, dass die Entwickler mal eine Zeit lang keine der so schönen und wichtigen Bildbearbeitungsfilter optimieren oder erweitern, sondern einfach die Stabilität für alle Plattformen gegen 100% führen. Das ist schwer. Aber das ist notwendig, um die vielen Bildbearbeitungsprozesse mit Erfolg auch in der Bildmassenfertigung anzuwenden.

Und die Massenfertigung kann uns jeden treffen. Wenn auch nur kurzzeitig. Irgendwann ist jemand von unseren Bildern überzeugt und wir werden beauftragt in Null-Komma-Nix einige Hundert anzufertigen.

Beste Grüße an das Entwicklungsteam, in der Hoffnung, hier weiteren Fortschritt zu schaffen!


Die haben mich glatt beim Schreiben mit der nächsten Version, RawTherapee 5 überholt. Hier der erste Test-Berichtsteil.

Gospelnight Dresden, Weihnachten 2016

Generalprobe und Weihnachtsaufführung des seit 19 Jahren bestehenden Gospel-Projektes „Gospelnight Dresden“. Rund 100 Sänger. Einige Musiker. Und eine gute Organisation.

  Mehr …

Unschärfe im Chor

Ohne großen Kommentar eine Aufnahme von einer Veranstaltung der Gospelnight Dresden.

Das Glück bestand hier nicht nur darin, die Kamera mit den richtigen Einstellungen auszulösen. Die Bildwirkung ergibt sich vor allem dadurch, dass die mittlere Person scharf abgebildet wird. Und dazu konnte ich beim Fotografieren nichts beitragen. Es passiert halt, wenn man Glück hat.

Inzwischen ist auch der gesamte Bildsatz der Veranstaltung online: Gospelnight Dresden, Weihnachten 2016

Nachtrag: Ich habe mich getraut, das Bild zur Bildbesprechung bei fokussiert.com einzureichen. Ein Service engagierter Fotografen, bei dem man nur dazulernen kann. Ich bin seit einigen Jahren Leser dieser Bildbesprechungen und auch dieses Bild hat aus früheren Besprechungen gelernt. – Also ich hatte gelernt. 😉

Alternative zu Adobe

Lieber Leser!

Das, was Adobe über viele Jahre an den Markt gebracht hat, ist und war nicht schlecht. Nicht selten sind gecrackte Versionen unterwegs gewesen oder man hat sich mit den Home-Anwender-Versionen zufrieden gegeben. Solange eine Menge Geld umgesetzt wird, ist so ein finanziell gut ausgestatteter Softwareanbieter durchaus das Optimum.

Der „Beifang“ dieses Unternehmens waren auch die Privatanwender und Semiprofessionellen ohne Gewinnerzielungsabsicht. Wegen der extremen Verbreitung fanden sich unzählige Tutorials im Netz. Nicht umsonst: Denn die Bildbearbeitung ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Die steigende Lernkurve muss sich wirklich erarbeitet werden.

Doch: Was nun? Nicht nur, dass Adobe vor allem an den gewinnorientierten Nutzern ihren eigenen Gewinn machen wollen: Man hebt dort ab und ist der Meinung, dass man den unzahlungsfähigen Endverbraucher nicht mehr wirklich unterstützen muss. Ich beobachte das Unternehmensverhalten schön länger und habe festgestellt, dass auch im Bereich PDF nur noch Interesse an den zahlungskräftigsten Kunden hat. Was durchaus ein gesellschaftspolitisches Problem ist, wie gut wir nämlich unsere Erkenntnisse in der Wissenschaft und Gesellschaft für unsere Nachkommen erhalten können. Mit der Mietpraxis hat nun Adobe ein Angebot, dass nur noch gewerblich orientierte Nutzer an der Krawatte zupft. Und das hat mich persönlich sehr nachdenklich werden lassen.

Das bedeutet aber auch: Adobe verdient sich nun an denen dumm und dämlich, die unflexibel sind und nicht auf andere Produkte ausweichen möchten. – Kann man verstehen, denn die Alternativen sind nicht immer rund und so optimal, wie sich das der Fachmann vorstellt.

Für uns Privatanwender verschieben sich aber dadurch die Grenzen, wie auch die Gegebenheiten für neue Möglichkeiten. Wir müssen uns das nicht gefallen lassen, solange wir jemanden in unserer Gesellschaft finden, der Ersatzprodukte entwickelt.

RawTherapee ist so ein Produkt. Es ist ein Entwickler. Also mit Adobe Lightromm zu vergleichen.

Leider ist Rawtherapee NUR ein Entwickler. Der Standardnutzer hat dann oft Gimp oder Adobe zum Finishing verwendet. Gimp ist aber immer noch nicht den 8-Bit Farbtiefen entwachsen. Insofern sind die Fronten immer noch nicht klar.

Ich werde mich hier bemühen, gegen den Adobestrom zu schwimmen. Wenn Ihr Anregungen oder Fragen habt, dann ist das willkommen. Aber sehr wesentlich sind hier Beschreibungen von Methoden, Werkzeugen und Hilfsmitel, die Adobe entzaubern.

Ausspähen von Lesern von (Foto-)Blogs

Wer einen eigenen (Foto-)Blog betreibt und seine Leser mit Cookies und Tracking straft, dem möchte ich an dieser Stelle sagen: Das muss nun wirklich nicht sein!

Für ein paar mehr Worte verlinke ich hier mal auf meinen Zweitblog Mehr …

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