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NEAT Keine Personen im Bild

Wer in meinem Blog etwas unterwegs ist weiß, dass ich die Rauschminderungssoftware Neat Image und erst recht Neat Video sehr schätze. Als jetzt ein Newsletter rein kam, der ein Neat Projects anpries, mit welchem man Bewegliches weg machen kann, also z. B. Personen, Touristen vor einem Monument, oder halt Streat Photography ohne Menschen, wurde ich seeehr stutzig.
Aber nein: Die Firma von Neat Image / Video steckt nicht dahinter. Sondern der Verlag Franzis: „Faszinierende Reisefotos ohne störende Personen jetzt nur für 69 Euro statt 169.“ – Abgesehen von Mondpreisen: Braucht man sowas? Im Sonderfall geht das mit jeder Software zur Grafikbearbeitung. Aber braucht man das, um zig Fotos zu entpersonalisieren? Denn nur bei zigfacher Nutzung macht ein solcher Preis Sinn. – Ist es sinnvoll, seine Urlaubsfotos zu entmenschlichen?

Checkliste Raum

Gestaltungsmerkmale, die sich mit Rauminformationen beschäftigen Mehr …

Checkliste Bildaufgabe

Gestaltungsausgangspunkt „Zweck des Bildes“

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Checkliste Kontraste

Gestaltungsmerkmale, die sich mit Unterschieden befassen.

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Checkliste Beschnitt, Linien, Beziehungen

Gestaltungsmerkmale, die sich mit dem Bildrahmen, Rahmen- und Motivlinien befassen.

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RawTherapee Version 5 – Teil 2

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Lieber Leser,

Ich bin nun restlos tief in die Übersetzung der RawPedia eingetaucht, habe mit jedem Absatz bemerkt, dass eine Übersetzung wichtiger und für alle Nutzer effektvoller ist, als hier bei mir Tutorien darüber zu schreiben. … Insofern hier und jetzt nur eine kurze Zwischenmeldung zu den Neuigkeiten mit Version 5.

Nutzung unter Linux

Ich weiß, ich wiederhole mich gegenüber Teil 1. Aber noch mal Zusammenfassend mit Links:

Im Prinzip geht das. Als ich Anfang des Jahres auf meinem Laptop Kubuntu drauf hatte und noch die vorhergehende RT-Version mit der Paketverwaltung installiert hatte, lief sie. Wenig später stürzte sie schon beim Start ab. Den gleichen Effekt habe ich auch nach Deinstallation und Installation von Version 5. Mehrfach versucht: Stürzt beim Start oder kurz danach ab.

Offenbar gibt es hier eine Unverträglichkeit mit den Abhängigkeiten der Bibliotheken, die unter Linux über die Paketverwaltung dazugesetzt werden. Im Gegensatz zu Windows, wo schon bei der Compilierung alle Bibliotheken mitgelinkt und in der Distribution verpackt werden.  Ich glaube nicht, dass das RT-Team hier irgend eine Schuld trägt.

Aus dem Grund von mit praktiziert und zu empfehlen: Die Windowsversion mit Wine installieren. Das läuft jedenfalls wie am Schnürchen. Und ich nutze diese Installation um während der Übersetzung der RawPedia Details zu prüfen, die ich möglichst genau in deutsch beschreiben will.

Wer unter Linux hier Infos benötigt, hier schon mal die inoffizielle Übersetzung: Einstieg – Linux-Nutzer sowie Mit Linux unter Wine.

Farbprofileinstellungen

Bezüglich Monitor und Drucker/Belichter gibt es jetzt zusätzlich zu den Einstellungen im Einstellungsdialog auch Auswahlfenster im Editor am unteren Bildschirmrand. Hier öfters umzuschalten ist eher etwas für Poweruser und für Kollegen, die nicht nur für Web, sondern auch für Druck bzw. Belichtung arbeiten. Das ist jetzt keine echte Innovation. – Für Gelegenheitsnutzer eher eine Fehlerquelle, hier durch versehentliches Draufklicken etwas umzustellen, dass nicht gewünscht ist und von dem der Gelegenheitsnutzer noch nicht ausreichend viel versteht. Mir wäre es lieber die Felder wären verdeckt und man muss sie erst durch ein Icon aufklappen. Erst recht, da man hier auch selten hin- und herschalten muss.

Retinex – Bildschleier entfernen

Zum Glück hat „TooWaBoo“, einer der zum Entwicklerteam gehörenden Kollegen, in Version 5 eine fabelhaft gute Übersetzung aller im Programm verwendeten Texte geschaffen. Und zum Beispiel beim Werkzeug Retinex die Bedeutung „Bildschleier entfernen“ dahinter geschrieben. Ein neues Werkzeug, dass sich in die Belichtungswerkzeuge einreiht und das Bild deutlich kräftiger wirken lässt, wenn es flau-grau ist. Eigene Tests habe ich noch nicht gemacht. – Genugend Fleisch für Tutorials und Tests gibt es also.

Wavelet-Werkzeug

Gleich eine ganze Werkzeugbox ist neu. Wer den Kontrast nach Detailstufen schon angewendet hat (ich tue es fast immer), kennt diese Art der Bearbeitung. Dieses Werkzeug gibt es noch immer am alten Platz unter den Details. Es beruhte schon bisher auf einer Technologie der Zerlegung des Bildes in unterschiedliche Auflösungen, um das mal vereinfacht zu beschreiben. Ich darf das so vereinfacht formulieren: ich weiß, wie es mathematisch funktioniert 😉 Diese Zerlegung wurde weiter verfeinert, heißt, mehr Parameter dem Nutzer zur Verfügung gestellt. Und neben dem Kontrast wurden noch einige weitere Filter auf dieses Verfahren übertragen.

Das alles wird dem Nutzer noch nicht viel sagen. Um es noch mal in einem Satz zu sagen: Die Funktonen unter diesem Reiter können getrennt auf die unterschiedliche Auflösung der Details im Bild angewendet werden. Vielleicht schon mal auf die RawPedia im Englischen schauen. Im Deutschen harren die Werkzeuge noch der Übersetzung entgegen. Und erst in dem Rahmen werde ich selbst damit experimentieren – und sicher auch berichten.

Nach Skalierung schärfen!

Das Überraschungswerkzeug schlecht hin: Bisher konnte man nur im Maßstab des Raw schärfen. Oft sinnlos, weil es der Rauschminderung widersprach. Schärfen macht eigentlich erst Sinn in dem Maßstab, der dem Betrachter präsentiert wird. Bisheriger Workflow gerade, wenn man Bilder fürs Web gemacht hat: RawTherapee-Bearbeitung -> Speichern (Entwickeln) in der Zielauflösung -> nochMalRawTherapee oder ein anderes Grafik-Tool und bezogen auf das Endformat und die Endauflösung: Schärfen.

Das geht jetzt „fast“ in einem Zug.

Warum „fast“?

Weil man das Ergebnis nicht in der Vorschau prüfen kann. Man muss speichern, dann in einem Bildbetrachter das Ergebnis öffnen und gegebenenfalls entscheiden, die Schärfung in RawTherapee zu ändern und nochmal auszugeben.

Mir ist zwar klar, warum man das vorerst so gelöst hat. Ich bin mir aber sicher, dass das in der nächsten „Stable“ anders gelöst wird. Denn diese Schärfen-Funktion ist sehr viel entscheidender in der Endverarbeitung, als die Schärfungsmöglichkeit der Detail-Werkzeuge.

Stabilität

So. Damit wären wir am Ende. Aber ich möchte noch ein Wort zum Thema Stabilität sagen: „Hervorragend“!

Mehr ist nicht zu sagen. Ich habe gegenüber der 4.2 keinen einzigen Absturz erlebt. Daten waren auch schon früher nie weg gekommen. Aber jetzt entfällt jegliche Ablenkung durch einen Neustart. Für mich ist „Stabilität“ ein Feature schlecht hin. Bildbearbeitung führe ich also inzwischen guten Gewissens mit Version „RT 5.0-r1-gtk3“ aus. Unter Kubuntu als Wine-Installation und unter Win7.

Liest man das Forum bezüglich Fehler im Programm, findet man noch so einige Details, die korrigiert werden. Aber im Großen und Ganzen und auch im Maßstab der Intensiv-Nutzung ist RawTherapee derzeit auf Extrem-Level. Besten Dank an alle Entwickler und vor allem demjenigen, der den Maßstab der Qualitätskontrolle vorgibt!

 

 

Gimp hinter den Vorhang geschaut

Weniger die Grafiker, mehr die Fotographen warten auf Gimp mit echter hoher Farbauflösung. Mehr …

RawTherapee-Handbuch RawPedia
Übersetzung ins Deutsche (und dafür eine Pause mit Tutorials hier)

Liebe Nutzer von RawTherapee und liebe Leser meines Blogs!

Das offizielle Handbuch von RawTherapee ist RawPedia. Derzeit in Englisch, Französisch und Japanisch vorhanden. Leider bis jetzt noch nicht in Deutsch. Mit der Version 5 veraltet das alte Handbuch der Version 4.0.10, dass es auch in deutscher Sprache gab, noch mehr. Ich habe jetzt die Möglichkeit bekommen, die RawPedia-Dokumentation der aktuellen Version 5 (die derzeit von Morgan Hardwood noch weiter aktualisiert wird), ins Deutsche zu übertragen. Mehr …

Was meint „Ein Foto entwickeln“?

Der Begriff „Entwickeln“ stammt aus der Zeit, wo mit analogem Film fotografiert wurde. Nach der Belichtung aller Bilder musste der Film entwickelt werden und, ausgenommen beim Diafilm, mussten daraus dann wiederum Bilder entwickelt werden.

In der digitalen Fotowelt hat sich der Begriff erhalten und bedeutet, eine Aufnahme so nachzubearbeiten, dass sie einem (z.B. veröffentlichenbaren) Finish entspricht.

Ein digitaler Fotoaparat liefert heute fertig entwickelte Bilder in Form eine JPGs. Die Entwicklung übernimmt die Software, so wie früher das Labor nach festgelegten Normen gearbeitet hat.

Aber das ist nicht immer (meist nicht) optimal. Weswegen gute Fotografen früher zumindest die Vergrößerungen im eigenen Labor erledigt haben. Ich habe Film- und Bildentwicklung in Schwarz-Weiß auch schon selbst gemacht und kann sagen: Das ist kein Spaß, sondern Aufwand. Wenn wir heute in die digitale Bildentwicklung Arbeit am Computer stecken, erreichen wir schnell viel bessere Ergebnisse. Und das mit viel weniger Aufwand, weil eine Kopie der Arbeitsschritte auf viele gleichartige Fotos ganz einfach ist.

Aber: Wir erreichen heute auch in unserem Software-Labor viel bessere Ergebnisse, als es die Standardentwicklung der Kamera meistens selbst schafft.

Unter „Entwickeln“ verstehen wir dabei nicht hochgradig lokale Bearbeitungen, wie das in Gimp, Photoshop usw. möglich ist. Statt dessen verstehen wir die Bildverbesserung auf das gesamte Bild oder grobe Bildteile (ohne hoch genaue Masken). Damit diese Bearbeitung viel effizienter vonstatten geht, gibt es ANDERE Software, als Photoshop und Gimp u.a.

Diese sind zum Beispiel Lightroom (vom Photoshop-Hersteller Adobe), Capture One, … und RawTherapee.

Letzteres Programm ist das einzige freie Tool, dass gleichzeitig aber auch einen Funktionsumfang besitzt, wie kostenpflichtige Tools.

Ich lade Sie ein, an der Entwicklung von Bildern mit RawTherapee teilzunehmen. Dazu habe ich hier im Blog zahlreiche Beiträge, die sie als separate Rubrik auf der Übersichtsseite Lab(oratorium) finden.

Insbesondere im ersten RawTherapee-Tutorial habe ich eine Übersicht über viele weitere Entwicklertools zusammengestellt.

RawTherapee Version 5 – Teil 1

Das neue Rawtherapee in der Version 5 (Release 1, also 5.0-r1) macht auf mich einen sehr guten Eindruck. Oberfläche und Workflow sind unverändert. Dafür gibt es in der Funktionalität viel Neues. Wichtig natürlich auch die Frage, wie stabil es arbeitet. Mehr …

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